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Letztes Spiel für Coach Markus Beck in Hoya?

54-Jähriger mit der SG vor Aufstieg in die Bezirksliga / Kommende Saison Trainer in Leese

Artikel vom 5. Juni 2026

In den Medien war er so gut wie nicht präsent, der Hoyaer Kreisliga-Trainer Markus ("Maxe") Beck. Viele Fußball-Fans, die die "Kreiszeitung" oder "Die Harke" verfolgt haben, fragten oft, was denn mit ihm sei. Ist er Coach in Hoya oder etwa nicht? Zur Aufklärung: Beck hatte zu Beginn der Zusammenarbeit mit seinem Co Hosan Houra vereinbart, dass eben Houra den Kontakt zur Presse hält. Das hat diejenigen, die von diesem Deal nichts gewusst haben, ziemlich irritiert. Aber: Markus Beck, den sie halt alle "Maxe" nennen, ist der Chef der Hoyaer Fußballer, die am kommenden Sonntag im letzten Spiel der laufenden Saison den Bezirksliga-Aufstieg perfekt machen können. Es müsste schon Unglaubliches passieren, dass Stöckse auf Rang zwei noch drei Punkte und zwölf Tore gegenüber der SG gutmacht. So ist also davon auszugehen, dass Beck zum letzten Mal an der Seitenlinie steht. Nach erfolgreichen Jahren in Hoya, wo er einmal die Relegation schaffte, einmal auf Rang drei landete, weil das inzwischen schwächelnde und vor einer ungewissen Zukunft stehende Team aus Sebbenhausen-Balge den Hoyaern in letzter Sekunde noch Platz zwei weggeschnappt hatte. Und jetzt ist augenscheinlich das Ziel erreicht: Direkter Aufstieg in die Bezirksliga! Beck glaubt fest daran: "Wir gehen hochmotiviert in das Spiel gegen Inter Komata - ein letzter Sieg soll her", so der scheidende Trainer, der in der kommenden Saison - wie bereits berichtet - den TuS Leese trainiert. Es kommt also zweimal zum Wiedersehen mit dem Noch-Hoya-Coach, dessen aktueller Co das Zepter in der neuen Runde übernimmt. Verzichten muss der SG-Übungsleiter am Sonntag auf den gesperrten Siyar Houra sowie auf den verletzten Bald-Trainer. "Ansonsten sind alle am Start", freut sich Beck, der zum Schluss mitteilt: "Das lassen wir uns ganz bestimmt nicht mehr nehmen!" Anpfiff in Hoya ist um 15 Uhr. Als Schiri nominiert ist Jan Gelhaus (Viktoria Lavelsloh). Und wenn der abgepfiffen hat, "darf gerne gefeiert werden", so der Scheidende, dessen Team den Fans zum Abschluss noch Fass-Bier spendieren will.