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Gipfeltreffen: Morgen kommt starker Aufsteiger

Im Kreisliga-Vergleich zwischen Hoya und Stöckse fällt womöglich eine Aufstiegs-Vorentscheidung

Artikel vom 16. Mai 2026

Dieses Spiel hat`s in sich: Wenn am morgigen Sonntag ab 14 Uhr in Hoya der aktuelle Tabellenführer auf den zweitplatzierten Aufsteiger SV Grün-Weiß Stöckse trifft, fällt drei Spieltage vor dem Ende der Saison womöglich eine Aufstiegs-Vorentscheidung. Entsprechend motiviert ist das Team von SG-Coach Markus ("Maxe") Beck, das sich bei lediglich einer Niederlage in diesem Jahr (2:3 in Uchte) die senstaionell gute Chance auf den erneuten Bezirksliga-Sprung (nach 2014) nicht nehmen lassen möchte. Eine finale Entscheidung fällt morgen allerdings nocht nicht: Sollte Hoya gewinnen, dann wären es zwar neun Punkte Vorsprung auf den Gegner, der aber ein Spiel weniger auf dem Konto hat, allerdings auch noch nach Uchte muss. Und Uchte (heute 5:2 gegen Inter Komata Nienburg) gehört neben Wesserstrand Loccum ebenfalls noch zu den Teams, die um Platz eins beziehungsweise zwei mitmischen. Die Spannung vor der morgigen Partie in Hoya, die Sven Riedel (Drakenburg) als Schiri leitet, ist elektrisierend: Auf allen Kanälen laufen Spots zu diesem "Matchday", die Fans haben Plakate oder Transparente gemalt, zumindest eine Dame heute ihre Fingernägel in den Farben Orange und Blau lackieren lassen. Alles ist vorbereitet in Hoya für ein großes Spiel, das für Hoya selbst bei einer Niederlage noch nicht das Aufstiegs-Aus bedeuten würde. Abschließend geht`s für das SG-Team noch nach Schamerloh (zuletzt bärenstark und heute 1:1 in Steyerberg) sowie am letzten Spieltag gegen Inter Komata aus Nienburg. Alle Fans und Freunde der SG Hoya sind aufgerufen, zahlreich zu diesem "Kracher" zu kommen und ihre Farben im Stadion stimmungsvoll zu unterstützen. Coach Beck, der eventuell weiter auf die angeschlagenen Max Heinz und Hosan Houra verzichten muss, erklärt: "Wenn es uns gelingt, die Ruhe zu bewahren, dann haben wir gute Chancen, was zu holen." Er schätzt "Stöckse stark" ein, weiß aber auch, sich mit seiner Truppe "vor niemandem verstecken zu müssen". Abschließend: "Ich muss, glaube ich, nicht erwähnen, wie heiß alle sind!"