Letzter Bezirksliga-Aufstieg liegt 12 Jahre zurück

So war`s damals / "Kreiszeitung" titelte: "Sieben Tore für ein Hoyaer Halleluja" / "Wolle" war Coach
Artikel vom 4. Juni 2026
Die Fußballer der SG Hoya stehen zu 99,9 Prozent vor dem direkten Aufstieg in die Bezirksliga. Zuletzt war das 2014 der Fall. Vor zwölf Jahren gelang das Kunststück unter dem damaligen Spielertrainer Wojtek ("Wolle") Pilarski, der auch in dieser Kreisliga-Saison immer noch als "Geheimwaffe" im Tor oder auch auf dem Feld eindrucksvoll mitgewirkt hat. Neben ihm von damals noch dabei: Timm Hormann, Ridvan Gören, Hakan Gören (als Betreuer) sowie Jan-Berendt Boyer. Die damalige Ausbeute der Hoyaer Kicker waren 65 Punkte - sieben vor dem SC Marklohe. Von den damaligen Konkurrenten in der Kreisliga sind viele schon mehr oder weniger lange nicht mehr dabei: ASC Nienburg, Langendamm, Landesbergen, Liebenau, Kreuzkrug-Huddestorf, Leese (aktuell Bezirksliga und neuer Verein von Hoyas aktuellem Coach Markus Beck), Estorf-Leeseringen, FC Nienburg, Rodewald und Hassel. Zum letzten Spiel der Saison reisten die Hoyaer Kicker am 1. Juni 2014 nach Liebenau, das am Ende Platz sieben belegte. 7:0 (4:0) gewann Hoya, was Sportredakteur Cord Krüger von der "Kreiszeitung" zu dieser Überschrift bewegte: "Sieben Tore für ein Hoyaer Halleluja". Und er schrieb über den damaligen "Spieler des Spiels", Abdulsalam Omar: "Hoyas Offensivmann erzielte drei Treffer selbst, holte viele Bälle aus dem Mittelfeld und coachte seine Kollegen gut im Spiel nach vorn." Die übrigen Tore markierten Payman Alcheikh doppelt (spielt inzwischen in Haßbergen), Top-Torjäger (27 Tore) Lars Mrowczynski (zuletzt in Sebbenhausen-Balge, kehrt nun aber nach Hoya zurück) sowie Dietrich von Behr. In der Bilanz gab es seinerzeit fünf Niederlagen: In Loccum (1:4) und in Langendamm (0:3) sowie drei Heim-Pleiten: gegen Marklohe (2:4), gegen Liebenau (1:2) sowie gegen den ASC Nienburg (2:3). Damalige Sponsorin war übrigens Beate Möller-Dumschat (Filmhof Hoya), deren Mann Erich ("Ete") Dumschat mit seiner "Gothaer Versicherung" ebenfalls leidenschaftlicher Fan und Sponsor gewesen ist - und heute vor genau drei Jahren plötzlich verstorben ist und sich nicht mehr über den So-gut-wie-sicher-Aufstieg "seiner" Fußballer freuen kann.
