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Hosan Houra übernimmt im Sommer von Markus Beck

Trainerwechsel beim Fußball-Kreisligisten von der Weser / Noch-Coach verspricht "vollen Einsatz"

Artikel vom 5. Februar 2026

Die tragischen Ereignisse der vergangenen Wochen bei der SG Hoya sind längst noch nicht verarbeitet, da gibt es schon die nächste Nachricht, mit der niemand so recht hatte rechnen können: Wie die heimischen Zeitungen verkünden, bahnt sich nach dieser und für die neue Fußball-Saison eine nicht unwesentliche Veränderung an. Hosan Houra (links), bisheriger Co-Trainer der SG, beerbt Coach Markus ("Maxe") Beck (rechts im Bild)! In ihrer heutigen Ausgabe berichtet die "Kreiszeitung": Hosan Houra wird ab Sommer die SG Hoya nicht mehr als Assistent, sondern als Hauptübungsleiter trainieren. Der 34-Jährige übernimmt damit das Traineramt von Markus Beck, der nach drei Jahren an der Seitenlinie des Nienburger Kreisligisten aufhört. Die Mannschaft habe die Nachricht positiv aufgenommen.

Houra ist Beck "sehr dankbar, dass er mir die Chance gibt und freut sich nun "riesig" auf seine neue Herausforderung. "Ich habe letztes Jahr meine C-Lizenz gemacht und möchte auch noch die B-Lizenz machen", so Houra, der "sehr stolz" ist, ab kommender Saison nach ungefähr vier Jahren als Co-Trainer nun hauptverantwortlich zu sein. "Da habe ich lange drauf hingearbeitet." Und: Houra will "oben mitspielen". Das Wort Aufstieg nimmt er zwar nicht in den Mund, sagt aber: "Wir haben schon die Qualität, in der Bezirksliga zu spielen." Dennoch lege er eher Wert auf Spaß, der dann automatisch zum sportlichen Erfolg führen soll. "Ich möchte auch noch den einen oder anderen jungen Spieler weiterentwickeln", hat er sich vorgenommen, so die "Kreiszeitung", die Markus Beck nicht befragt hatte.

Auf Nachfrage erklärt Beck: "Hosan hatte den Wunsch geäußert, nächstes Jahr eine Mannschaft als Chefcoach zu übernehmen. Das ist absolut nachvollziehbar. Die SG kann und will nicht auf Hosan verzichten, der hier viel aufgebaut hat. Es ist für mich absolut okay, dass er nächstes Jahr übernimmt. Es gibt für meinen Ausstieg weder persönliche noch gesundheitliche Gründe", so der Noch-Coach, der hinzufügt: "Es war mir eine Ehre, die SG drei Jahre lang zu coachen und werde das in der Rückrunde auch weiterhin mit vollem Einsatz tun." Alles andere ergebe sich dann, so Markus ("Maxe") Beck zu dieser aktuellen Personalie. -- KH / Foto: Fabian Wessolek